Heimhilfe Plus 2
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Personen-, Alltagsbetreuer- und Heimhilfeausbildung - Ein Ausbildungsweg – Drei Berufe

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St. Pölten (bei ausreichender Nachfrage auch in St. Leonhard und Baden)

Nächster Lehrgang im Frühjahr 2017 (4 Monate)

Kosten:

Die Lehrgangsgebühr beträgt € 2.850,00.

Berufsbild:

HeimhelferInnen unterstützen betreuungsbedürftige Menschen aller Altersstufen bei der  Haushaltsführung, den Aktivitäten des täglichen Lebens und der  Aufrechterhaltung der Selbständigkeit.
Dies sind insbesondere  Personen, die durch altersbedingte bzw. gesundheitliche  Beeinträchtigungen oder soziale Umstände nicht in der Lage sind, sich  selbst zu versorgen. Heimhelfer/innen arbeiten in der Hauskrankenpflege, in Wohn- und Pflegeheimen, Tageszentren, Behinderteneinrichtungen,  betreuten Wohnen und Wohngruppen.
Im Rahmen der Betreuungsplanung  führen Heimhelfer/innen Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich auf  Anordnung und unter Aufsicht von Klient/innen und Angehörigen der  Sozial- und Gesundheitsberufe durch.

Personen- und Alltagsbetreuer/innen (24 Stunden-Pflege und Tagesbetreuung) unterstützen Menschen, die durch Alter oder Krankheit beeinträchtigt sind. Sie arbeiten selbstständig mit Gewerbeschein und übernehmen die alltägliche Fürsorge der zu betreuenden Personen in hygienischer, hauswirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Personen- und Alltagsbetreuer/innen unterstützen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Damit die zu Betreuenden in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können, wohnen Personenbetreuer/innen im Zuhause des betreuungsbedürftigen Menschen.

Sie können aber auch in der Tagesbetreuung tätig sein.

Sie unterstützen damit allein lebende Menschen und deren Angehörige und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem würdevollen Leben.

Einsatzbereiche:

  • In der 24 Stundenbetreuung
  • In der Tagesbetreuung von Menschen im häuslichen Bereich
  • Hauskrankenpflege
  • in Wohn- und Pflegeheimen
  • in Tageszentren
  • in Behinderteneinrichtungen
  • Betreutes Wohnen
  • Wohngruppen

Tätigkeitsbereich HeimhelferInnen:

  • Die Aufrechterhaltung des Haushalts durch Unterstützung bei der Haushaltsführung
  • Die Erhaltung und Förderung des körperlichen Wohlbefindens
  • Beobachtung des Allgemeinzustandes
  • Hygienische Maßnahmen
  • Die Sicherung sozialer Grundbedürfnisse durch Erhaltung der Selbständigkeit
  • Die Zusammenarbeit mit Fachkräften aus dem Gesundheits- und Sozialbereich
  • Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld
  • Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (Einkauf, Post, Behörden)
  • Zubereitung und Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten
  • Unterstützung bei der Basisversorgung einschließlich der Unterstützung bei der Einnahme und Anwendung von Arzneimitteln
  • Dokumentation

Tätigkeitsbereich Personen- und AlltagsbetreuerInnen:

  • Haushaltsnahe Dienstleitungen: z.B. Zubereitung von Mahlzeiten, Vornahme von Besorgungen, Reinigungstätigkeiten, Durchführung von Hausarbeiten und Botengängen, Sorgetragung für ein gesundes Raumklima, Betreuung von Tieren und Pflanzen, Wäscheversorgung (Waschen, Bügeln, Ausbessern)
  • Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Gesellschafterfunktion: z.B. Gesellschaft leisten, Führen von Konversation, Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Kontakte, Begleitung bei diversen Aktivitäten, Fördern von sozialen Kontakten, Animieren und Motivieren
  • Führung des Haushaltsbuches mit Aufzeichnungen über für die betreute Person getätigten Ausgaben
  • praktische Vorbereitung der betreuungsbedürftigen Person auf einen Ortswechsel
  • Organisation von Personenbetreuung: Dies umfasst auch die Vermittlung selbständiger PersonenbetreuerInnen
  • allfällige von Arzt/Ärztin oder Angehörigen des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege übertragene ärztliche oder pflegerische Tätigkeiten
  • Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (Einkauf, Post, Behörden)

Voraussetzungen für diesen Beruf:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Abgeschlossene Schulbildung
  • Gesundheitliche und geistige Eignung
  • Interesse an dieser Tätigkeit
  • Guter Umgang mit hilfebedürftigen Menschen
  • Ausbildungs- und Lernbereitschaft
  • Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Unbescholtenheit

Theoretische Ausbildung:

  • Ausmaß: 300 Stunden

Praktische Ausbildung:

  • Ausmaß: 200 Stunden
  • Davon 80 Std. im stationären Bereich
  • 120 Std. im ambulanten Bereich
  • unter Aufsicht und Anleitung einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson
  • 16 Stunden Tageszentren, betreutes Wohnen, etc.

Anrechnungen bei Theorie und Praxis sind nach Absprache mit der Akademieleitung möglich.

Das Praktikum muss im Zeitraum zwischen Schulungsbeginn und der  kommissionellen Abschlussprüfung absolviert werden und ist mit  Praktikumsbestätigung nachzuweisen.

Abschluss:

Kommissionelle Abschlussprüfung

Stundentafel für die theoretische Ausbildung in Unterrichtseinheiten (UE)

Dokumentation

4 UE

Ethik und Berufskunde

8 UE

Erste Hilfe

20 UE

Grundzüge der angewandten Hygiene

6 UE

Grundpflege und Beobachtung

60 UE

Grundzüge der Pharmakologie

20 UE

Grundzüge der angewandten Ernährungslehre und Diätkunde

8 UE

Grundzüge der Ergonomie und Mobilisation

20 UE

Haushaltsführung

12 UE

Grundzüge der Gerontologie

10 UE

Grundzüge der Kommunikation und Konfliktbewältigung

26 UE

Grundzüge der Sozialen Sicherheit

6 UE

Rechtliche Grundlagen

3 UE

Personenbetreuung: Tätigkeitsfeld, Gewerbe und Arbeitsorganisation

24 UE

Veränderungen und Erkrankungen im Alter

7 UE

Grundlagen dementieller Erkrankungen

16 UE

Gesundheitsförderung im Alter sowie der persönlichen Gesundheitsförderung

7 UE

Seniorengerechtes Kochen

6 UE

Soziale Aspekte der Betreuungssituation

8 UE

Seniorentanz, Gedächtnistraining

8 UE

Animation und Motivation

9 UE

Grundzüge der Arbeitsgestaltung und Mobilisation

12 UE

Gesamt

200 UE

Aufnahmegesprächsgebühr € 30,00 (wird bei Kursantritt mit Kopier- und Haftpflichtversicherungsgebühr gegenverrechnet)

Folgende Unterlagen sind nach der Anmeldung an die Akademieleitung zu senden:

  • Lebenslauf mit Passfoto
  • Geburtsurkunde und Meldezettel
  • Schulabschlusszeugnis
  • ev. Berufsabschlusszeugnis
  • ev. vorhandene Dienstzeugnisse
  • Strafregisterbescheinigung (max. 3 Monate alt)
  • Aufnahmegesprächsgebühr € 30 (wird bei Kursantritt mit Kopier- und Haftpflichtversicherungsgebühr gegenverrechnet)
  • E-Card
  • ärztliches Gutachten (nicht älter als 4 Wochen)

Abgabe bis spätestens 2 Wochen vor Lehrgangsbeginn.

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