Soz. AlltagsbegleiterIn
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Ausbildung zum/zur soziale/r Alltagsbegleiter/in

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St. Pölten

Durch Pilotprojekt des Landes NÖ bis auf Weiteres verschoben

 

 

Baden

Durch Pilotprojekt des Landes NÖ bis auf Weiteres verschoben

 

 

St. Leonhard/Hw.

Durch Pilotprojekt des Landes NÖ bis auf Weiteres verschoben

 

 

Kosten:

Die Lehrgangsgebühr beträgt € 1.050,00 inkl. Prüfungsgebühr, zzgl. anfallender Kosten für Fachliteratur

Berufsbild:

Die Soziale Alltagsbegleiterin oder der Soziale Alltagsbegleiter ist eine ausgebildete Kraft, die zur lebensweltorientierten Begleitung und Betreuung von betreuungsbedürftigen Menschen im Alltag in Ergänzung zu anderen Angehörigen von Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen befähigt ist.
Die Tätigkeiten der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters werden in ambulanter Form im Wohnbereich der oder des Betreuten erbracht. Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich und bei den Aktivitäten des täglichen Lebens werden unter Berücksichtigung der Anordnungen der oder des Betreuten sowie von in Sozial- oder Gesundheitsberufen tätigen Personen eigenverantwortlich erbracht.
Zu den Aufgaben der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters zählen insbesondere:

  1. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten,
  2. Unterstützung bei Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (etwa Einkaufen, Post, Apotheke, Behörden),
  3. Zubereitung bzw. Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten,
  4. Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld,
  5. Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger,
  6. Aktivierung und Motivierung betreuungsbedürftiger Menschen,
  7. Dokumentation.

Einsatzbereiche:

  • Hauskrankenpflege
  • Betreutes Wohnen

Tätigkeitsbereich:

AlltagsbegleiterInnen sollen Menschen, die Hilfe benötigen, unterstützen. Die Unterstützung durch AlltagsbegleiterInnen stellt eine Alternative zur 24-Stunden-Betreuung dar. Die AlltagsbegleiterInnen sollen die Betroffenen im Alltag unterstützen, etwa beim Einkaufen oder bei Behördenwegen. Darüber hinaus können sie Ansprechpartner und Gesellschafter in der Freizeit sein.
Der/Die soziale AlltagsbegleiterIn soll die pflegenden Angehörigen entlasten und beispielsweise stundenweise ins Haus kommen. Der/Die soziale AlltagsbegleiterIn kann die Angehörigen aber auch bei Besorgungen unterstützen
Es könne auch beim „Betreuten Wohnen“ einige AlltagsbegleiterInnen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Betreuung und keine Pflege, es geht aber auch darum, Betroffene zu motivieren an Hilfestellungen bei gemeinsamen Tätigkeiten wie Kochen und Aufräumen der Wohnung mitzuhelfen.
Wichtig ist auch, den Menschen zu helfen, soziale Kontakte zu knüpfen. Deshalb braucht es immer mehr Begleitung zu Veranstaltungen.

Voraussetzungen für diesen Beruf:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Absolviertes facheinschlägiges Praktikum im Umfang von einem Tag
  • Grundkenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Gesundheitliche und geistige Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Erkennbare Motivation für die Ausbildung bzw. spätere Tätigkeit
  • Lernbereitschaft und Fähigkeit zum sozialen Lernen
  • Belastbarkeit für die Anforderungen der späteren Tätigkeit
  • Positive Einstellung im Umgang mit älteren und hilfebedürftigen Menschen

Theoretische Ausbildung:

  • Ausmaß: 100 Stunden

Praktische Ausbildung:

  • Ausmaß: 40 Stunden
    im ambulanten Bereich

Abschluss:

Kommissionelle Abschlussprüfung

Stundentafel für die theoretische Ausbildung in Unterrichtseinheiten (UE)

Dokumentation

4 UE

Ethik und Berufskunde

4 UE

Grundzüge der angewandten Hygiene

4 UE

Grundpflege und Mobilisation

50 UE

Grundzüge der Kommunikation und Konfliktbewältigung

20 UE

Haushaltsführung

14 UE

Grundzüge der sozialen Sicherheit

4 UE

Gesamt

100 UE

Aufnahmegesprächsgebühr € 30,00 (wird bei Kursantritt mit Kopier- und Haftpflichtversicherungsgebühr gegenverrechnet)

Folgende Unterlagen sind nach der Anmeldung an die Akademieleitung zu senden:

  • Lebenslauf mit Passfoto
  • Geburtsurkunde und Meldezettel
  • Schulabschlusszeugnis
  • ev. Berufsabschlusszeugnis
  • ev. vorhandene Dienstzeugnisse
  • Strafregisterbescheinigung (max. 3 Monate alt)
  • E-Card
  • ärztliche Bestätigung (nicht älter als 4 Wochen)

Abgabe bis spätestens 2 Wochen vor Lehrgangsbeginn.

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